Großbritannien will den Auslieferungsprozess gegen Julian Assange auch während der Corona-Pandemie fortsetzen. Dies entschied ein britisches Gericht. Assange sitzt derzeit im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh ein. Ein Insasse ist dort bereits am Corona-Virus gestorben.

Die Auflagen für die Gefangenen sind nach dem Corona-Todesfall in Belmarsh entsprechend streng. Assange war in Folge auch seit drei Wochen nicht mehr in der Lage, sich mit seinen Anwälten zu treffen. Selbst Videoschalten gestalten sich wegen der Ansteckungsgefahr als zu schwierig.

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Eine Freilassung auf Kaution wegen der Ausbreitung des Corona-Virus wurde vor zwei Wochen erst abgelehnt. Zur Begründung erklärte die Richterin, das Gefängnis habe die Lage unter Kontrolle. 

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