„Mit der Türkei und Syrien (…), ich führe ein Beispiel an: Ich sagte Erdogan: Unterzeichne Vereinbarungen, schließe Frieden. Er wollte es nicht besonders, die Kurden wollten es nicht besonders (…). Er stimmte dieser Sicherheitszone zu. Auf einmal beginnen sie Kriegshandlungen, andere Länder schließen sich an. Dann sagte ich: Schließt Vereinbarungen ab. Sie sagen: ‚Ok, wir werden einen Deal abschließen‘“, sagte er am Dienstag in einer Live-Sendung des TV-Senders Fox News.

Operation „Friedensquelle“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am 9. März vergangenen Jahres den Start der Operation „Friedensquelle“ im Norden Syriens angekündigt, die gegen die in der Türkei verbotene Arbeiterpartei Kurdistans und die Terrorvereinigung „Islamischer Staat“* gerichtet wurde.

USA-Türkei-Vereinbarungen

Die USA und die Türkei hatten am 17. Oktober erklärt, sie hätten die vorübergehende Einstellung der Militäroperation der Türkei im Nordosten Syriens für 120 Stunden und den Abzug der Kurdenformationen aus der 30 Kilometer breiten Pufferzone an der syrisch-türkischen Grenze vereinbart, die Ankara selbständig kontrollieren wollte. Später hatte Erdogan erklärt, dass die USA ihre Verpflichtungen gegenüber der Türkei im Rahmen der Vereinbarungen zu Syrien nicht in vollem Maße erfüllt hätten. Ankara sei nicht bereit, Zugeständnisse einzugehen.

*Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten

ek/mt/sna

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