An dem Treffen sollen auch der tschechische Regierungschef Andrej Babis sowie Präsident Miloš Zeman teilgenommen haben.

„Die höchsten Staatsvertreter der Tschechischen Republik haben ihre Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog mit Russland bekräftigt – im Einklang mit der Position innerhalb der EU und der Nato. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit kommt der Umsetzung des Minsker Abkommens vonseiten Russlands die größte Bedeutung zu. Sie haben festgestellt (Anm. d. Red.: die tschechischen Staatsvertreter), dass die bilaterale Beziehung im Moment durch eine Reihe von technischen, administrativen sowie historischen Themen belastet ist“, hieß es in der Mitteilung der tschechischen Regierung.

Zudem wurde betont, dass das tschechisch-russische Programm nach wie vor politisiert und in seinen Inhalten sowie in seinen Kommunikationskanälen beschränkt sei.

„Deshalb ist Tschechien zu Verhandlungen bereit – mit dem Ziel, die blockierten Verhältnisse wieder zu aktivieren und mit dem Interesse an einer schnellen, pragmatischen und ausgewogenen Entscheidung zu den besagten Themen. Dazu könnte das Treffen zwischen dem tschechischen und dem russischen Präsident im Mai dieses Jahres (Anm. d. Red.: am Tag des Sieges in Moskau) einen Beitrag leisten“, hieß es weiter.

Dabei würde vorausgesetzt, dass das Interesse an der Beseitigung „der negativen Inhalte in den Beziehungen“ auf  Gegenseitigkeit beruhe.

mka/gs

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