Sie unterstütze nun den früheren Vizepräsidenten Joe Biden, sagte Gabbard am Donnerstag in einer Videobotschaft. „Obwohl ich mit dem Vizepräsidenten nicht in allen Sachfragen übereinstimme, weiß ich, dass er ein gutes Herz hat und von der Liebe für sein Land und die Menschen Amerikas angetrieben ist”, so Gabbard.

Die 37-Järhige vertritt im US-Kongress den Bundesstaat Hawaii. Gabbard ist eine frühere Soldatin: Im Jahr 2004 meldete sie sich freiwillig für einen Einsatz im Irak, wo sie in einer Sanitätseinheit im Feld tätig war.

Im Jahr 2017 hatte Gabbard den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bei ihrer Reise nach Syrien getroffen – und sich damit viel Kritik eingehandelt. Die Demokratin sprach sich daraufhin gegen „Regimewechsel-Kriege” der Vereinigten Staaten aus. Washington müsse den „illegalen Krieg zum Sturz der syrischen Regierung” zu beenden.

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton hatte im Oktober 2019 in einem Interview gesagt, eine Kandidatin in der Demokratischen Partei sei „eine Favoritin der Russen“. Clinton nannte Gabbard zwar nicht beim Namen. Es war aber trotzdem offensichtlich, wen Clinton meinte. Die Ex-Außenministerin und zweimal gescheiterte demokratische Präsidentschaftskandidatin bezeichnete Gabbard als „Liebling“ Moskaus.

Gabbard ließ dies aber nicht auf sich sitzen und bezeichnete Clinton wiederum als „Königin der Kriegstreiber” und die „Verkörperung der Korruption”

ta/gs

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