Demnach wurden 229 Menschen bei 1620 Übergriffen auf Geflüchtete verletzt. 128 weitere Übergriffe seien gegen Flüchtlingsunterkünfte gerichtet gewesen. 118 davon seien laut Bundesregierung auf das Konto von Rechtsextremisten gegangen.

Bei 260 Angriffen auf Asylbewerber hätten die Täter laut Bundesinnenministerium Sprengsätze benutzt, Brände gelegt oder andere Waffen verwendet, die zu teils gefährlichen Körperverletzungen geführt hätten, hieß es in dem Bericht.

Die Zahl der registrierten Fälle sei gegenüber dem Vorjahr jedoch erneut etwas zurückgegangen. 2018 seien 1775 Übergriffe gegen Geflüchtete außerhalb von Unterkünften verzeichnet worden. Hinzu seien 173 Straftaten gekommen, die auf Unterkünfte abgezielt hätten. Diese Statistik enthalte Beleidigungen und Sachbeschädigungen ebenso wie Gewalttaten.

asch/ip/dpa

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