Ein BMW E38 der siebten Baureihe sei von einem autorisierten Händler in Deutschland an eine Frau verkauft worden, die das Auto dann nach Polen transportierte, hieß es. Damit ist die Zahl auf dem Kilometerzähler der Limousine zu erklären. Unmittelbar nach der Ankunft in der Stadt Gogolin sei das Auto „langfristig gelagert“ worden.  

Der BMW sei in einer speziellen Kapsel verpackt worden – einer Plastikblase mit mechanischer Lufteinblasung, in der sie bisher gestanden habe. Der Verkäufer behaupte, dass eine andere solche Limousine einfach nicht existiere: Das Auto sei quasi in einem absoluten Werkszustand, sei nie aus der Kapsel entfernt und dementsprechend nicht repariert worden. In der Tat ist es ein brandneues Auto vom Jahr 1998. 

​Interessant sei auch, dass diese Geschichte durch die Dokumente für den BMW bestätigt wird: Laut den Papieren sei der  alleinige Eigentümer der allererste Käufer des Autos. Es sei möglich, dass der Wagen vorsätzlich eingemottet wurde, um eines Tages als eine einzigartige Rarität zum Verkauf angeboten zu werden. 

Das Auto sei mit einem 4,4-Liter-V8-Motor mit einer Leistung von 286 PS ausgestattet, hieß es weiter. In Kombination mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe verfüge es über vier Airbags, eine Klimaanlage, Parksensoren, eine Sitzheizung und elektrisch verstellbare Sitze. Der Innenraum sei mit hellem Leder bezogen.

Der derzeitige Höchstpreis für das Unikat beträgt 50.650 Euro. Die Auktion dauert noch bis zum 31. März.

pd/tm

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