Der Brief wurde am Montag abgeschickt.

„Covid-19 wird eine Antwort erfordern, die es früher noch nie gegeben hatte – einen ‚Kriegszeit‘-Plan in den Zeiten einer humanitären Krise. Die G20-Führung hat eine ausschließliche Gelegenheit, mit einem mächtigen Paket von Gegenmaßnahmen zur Beseitigung von diversen Coronavirus-Gefahren aufzutreten. Dies würde Solidarität mit Völkern der Welt zeigen, die besonders gefährdet sind“, heißt es in dem Brief.

Zuvor war berichtet worden, dass am 26. März ein G20-Gipfel zu Coronavirus stattfinden werde, den die Regierung von Saudi-Arabien im Online-Modus einzuberufen plane. Russland hatte die Benachrichtigung bekommen und bereitet sich auf die Teilnahme daran vor. Das Thema des Gipfels werde eine koordinierte Reaktion auf die Covid-19-Pandemie sein. Am Gipfel werde sich der russische Präsident Wladimir Putin beteiligen.

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch der neuartigen Coronavirus-Infektion Covid-19 als Pandemie eingestuft. Nach jüngsten WHO-Angaben seien weltweit bereits über 330.000 Menschen infiziert worden, über 14.500 Menschen seien gestorben. In Russland seien nach letzten Daten 495 erkrankt.

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