Dank der Stiftung sollen entwickelnde Länder mit schwachen Gesundheitssystemen in der Coronavirus-Krise Hilfe bekommen, ist einem auf der offiziellen Webseite des Amtes veröffentlichten Statement zu entnehmen. Darüber hinaus sollen die langfristigen Folgen der Pandemie bewältigt werden. Die Initiative zur Gründung des Fonds sei von Norwegen gekommen.

„Der Multigeberfonds unter der UN-Schirmherrschaft wird für unsere Partner Berechenbarkeit gewährleisten und dabei helfen, die Bemühungen effektiver zu machen“, zitiert die Mitteilung die Ministerin.

Start in dieser Woche nicht ausgeschlossen

Oslos Initiative habe bei der stellvertretenden UN-Generalsekretärin Amina Mohammed „großen Anklang gefunden“, hieß es. Die Vereinten Nationen befassen sich mit dem Vorschlag. Das Projekt könnte möglicherweise bereits im Laufe dieser Woche lanciert werden.

Nach Angaben der Behörde funktionierte eine ähnliche UN-Stiftung erfolgreich währen der Ebola-Krise 2014.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Coronavirus Covid-19 als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden laut aktuellen WHO-Angaben bereits mehr als 294.000 Menschen in 187 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Registriert wurden knapp 13.000 Todesopfer.

mo/sb

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