„Leute – darüber sollten wir uns im Klaren sein – dies ist kein chinesisches Virus. Dies ist Coronavirus. Und das ist ein gemeinsamer Feind für alle auf der Erde. Wir müssen ihn gemeinsam bekämpfen“, schrieb Virts, der sich zweimal auf der Internationalen Raumstation (ISS) aufgehalten hatte, in seinem Twitter.

US-Präsident Donald Trump hatte dieses Virus als „chinesisch“ bezeichnet, Experten weisen allerdings darauf hin, dass diese Rhetorik, die nicht mit den WHO-Verordnungen übereinstimmt, rassistische Stimmungen auslöse, zur Stigmatisierung einzelner Bevölkerungsgruppen führe und Konflikte schüre.

Zuvor hatte der offizielle Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, erklärt, dass die US-Armee das Coronavirus nach Wuhan mitgebracht haben könnte, und die Vereinigten Staaten dazu aufgerufen, ihre Daten zu veröffentlichen und alles zu klären. Damit kommentierte der Sprecher des Außenministeriums Chinas die Erklärung des Chefs des Center for Disease Control and Prevention (CDC), Robert Redfield, der zuvor erklärt hatte, dass es in den USA mehrere Fälle gegeben habe, dass bei Menschen, die angeblich an Grippe gestorben seien, nach ihrem Tode das Coronavirus festgestellt worden sei. Das US-Außenministerium hatte diese Äußerungen als „freche Kampagne zur Desinformation“ bezeichnet.

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