Brouillette wurde während einer CNBC-Live-Sendung gefragt, ob die USA zusätzlich zu den OPEC+-Kürzungen eigene Kürzungen vornehmen könnten. „Die Frage steht so nicht“, antwortete Brouillette. Ihm zufolge verkaufen amerikanische Hersteller aktuell 55-60 Prozent von dem, was vor einem Jahr verkauft wurde.

„Der Rückgang der Nachfrage wird bis Ende 2020 zu einem Rückgang der US-Produktion um etwa zwei Millionen Barrel pro Tag führen“, sagte der Minister.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump ähnliche Erklärungen abgegeben – nach seinen Worten sollen die USA die Ölproduktion bereits de facto reduziert haben.

OPEC+-Treffen

Am Donnerstag findet im Videokonferenzformat ein OPEC+-Treffen zum Thema statt, ob eine neue Reduzierung der Ölproduktion zur Stabilisierung der Marktsituation möglich sei, gefolgt von einem Treffen der G20-Energieminister zur Stabilität der Energiemärkte am Freitag.

ek/mt/sna

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