„Höchste Priorität haben für mich Schutz und Sicherheit derjenigen, die mit dem Truppenkontingent der USA in Japan in Beziehung stehen“, erklärte Kevin Schneider, Befehlshaber der der US-Streitkräfte in Japan.

„Angesichts stabil steigender Zahlen der Covid-19-Infektionen im Raum Tokio habe ich den Gesundheitsnotstand in der Region Kanto erklärt.“

Der Gesundheitsnotstand werde bis zum 5. Mai verhängt und gelte für alle militärischen Einrichtungen der USA in Kanto einschließlich des Zivilpersonals.

Bis Montagmorgen gab es in Japan 4586 Corona-Infizierte. Allein seit Sonntag wurden 308 neue Fälle nachgewiesen. Die höchsten Fallzahlen weisen Tokio (1033) und Osaka (408) auf.

Laut japanischen Medienberichten will Regierungschef Shinzo Abe ab dem 8. April einen Ausnahmezustand ausrufen. Dieser würde die größten Städte Tokio und Osaka sowie die Präfekturen Chiba, Saitama und Kanagawa betreffen und könnte bis zu einem halben Jahr dauern.

leo/ae

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