Somit sind sie dem traditionellen Hauptexporteur des Naturflüssiggases in die EU Katar sowie Russland, Nigeria und Algerien voraus.

„Die Vereinigten Staaten sind seit November 2019 der größte Naturflüssiggas-Lieferant nach Europa, und im Februar 2020 erreichte der Import des Flüssiggases aus den USA einen neuen Rekord – 5,1 Milliarden Kubikfuß pro Tag (etwa 107.000 Tonnen Naturflüssiggas täglich oder 144 Millionen Kubikmeter – Anm. d. Red.), was fast um ein Zweifaches die Umfänge von Katar – des zweitgrößten europäischen Lieferanten – übersteigt“, stellen die EIA-Experten fest.

Dabei betont die EIA, dass Russland und die USA die Lieferungen von Naturflüssiggas nach Europa bedeutsam erhöht hätten – um jeweils 1,4 Milliarden und 1,5 Milliarden Kubikfuß (um etwa 29.000 und 32.000 Tonnen Flüssiggas). Im Durchschnitt betrug der Import von Flüssiggas durch Europa 2019 11 Milliarden Kubikfuß pro Tag (etwa 231.000 Tonnen Flüssiggas täglich oder 311 Millionen Kubikmeter), was um ein Zweifaches die Kennwerte der vergangenen zwei Jahre übertreffe, so die EIA.

Darüber hinaus erreichte der durchschnittliche Tagesindex des Naturflüssiggasimports im Dezember 2019 und Februar 2020 durch Europa einen Rekord in Höhe von 14 Milliarden Kubikfuß (Reexport Umfänge ausgenommen), was von der Auslastung von Regasifizierungs-Kapazitäten in der Region um fast 60 Prozent zeugt, teilt die EIA mit.

ek/mt/sna

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