„Das Weiße Haus prüft die Möglichkeit einer Verlängerung des New-START-Vertrags unter Berücksichtigung der Bedrohungen, denen wir heute ausgesetzt sind. Er sollte überprüfbar und machbar sein und alle Partner umfassen, die in der Lage sind, die strategische Sicherheit in der Welt zu beeinflussen“, hieß es.

Die Vereinigten Staaten seien bereit, unter Berücksichtigung der Interessen Washingtons mit Russland und China zu verhandeln.

„Der Präsident hat angeordnet, dass wir den New-START-Vertrag umfassender betrachten und sowohl China als auch Russland in unsere nächsten Schritte einbeziehen“, so der Vertreter des US-Außenministeriums weiter. 

New-START-Vertrag

Der als „New START“ (russ. SNW-III) bekannte Vertrag wurde am 8. April 2010 von den damaligen Präsidenten Russlands und der USA, Dmitri Medwedew und Barack Obama, in Prag unterzeichnet. Er ist derzeit das einzige noch geltende Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA. Bislang hat die US-Regierung noch nicht entschieden, ob sie eine Verlängerung des Abkommens beabsichtigt.

Der Vertrag sieht vor, dass jede Seite ihre Atomwaffenarsenale so reduziert, dass sie in weiterhin über maximal 700 interkontinentale ballistische Raketen, U-Boot-gestützte ballistische Raketen und schwere Bomber sowie 1550 Sprengköpfe und 800 stationierte und nicht stationierte Raketenabschussanlagen verfügt.

Das Dokument ist bis Februar 2021 gültig.

pd/sb

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