Hummels Anwalt hatte beim Berufungsgericht von Texas einen Antrag auf Verschieben der Todesstrafe angesichts der Ausbreitung der COVID-19-Krankheit und des in dem Bundesstaat ausgerufenen Ausnahmezustandes eingereicht. Er begründete seine Bitte damit, dass die Anwesenheit einer großen Anzahl von Menschen, darunter auch Verwandten, Journalisten und Offiziellen, bei der Hinrichtung das Risiko der Ausbreitung der Infektion erhöhen würde.

Das Berufungsgericht hat am Montag beschlossen, dem Antrag stattzugeben und die Hinrichtung „aufgrund der gegenwärtigen Krise im Bereich Gesundheitswesen und wegen einer enormen Menge an Ressourcen, die für den Vollzug der Todesstrafe notwendig sind“, zu verschieben.

Nach Angaben der Zeitung wurde die Exekution um 60 Tage verschoben, wonach ein neuer Termin angesetzt werden kann.

Nach neuesten Angaben der Johns Hopkins University sind in den USA mehr als 4600 Infizierte mit dem Virus SARS-CoV-2 registriert worden. 85 Menschen starben.

ls/mt

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