Demnach gibt es im Lande mehr als 85.990 bestätigte Infektionsfälle (Stand 11.00 Uhr am 27. März), während es in China 81.300 sind. Die Vereinigten Staaten haben somit China und Italien im Laufe eines Tages überholt.

Dabei sei die Zahl der Todesfälle im Verhältnis zu der Gesamtzahl der bestätigten Fälle deutlich geringer als in Italien oder China: In den USA gebe es bislang 1288 Corona-Tote, während in China und Italien 3298 beziehungsweise 8215 Menschen der Lungenkrankheit erlegen seien. Allerdings bleibe unklar, in welchem Land die tatsächliche Anzahl der Ansteckungsfälle größer ist und wo sie besser entdeckt und registriert würden.

Außerdem seien die meisten Infizierten in Italien und den Vereinigten Staaten immer noch krank, und es wäre verfrüht, irgendwelche Schlussfolgerungen zu dem Ausgang der Erkrankung zu machen.

Dennoch sei der Anstieg der Neuerkrankungen in den USA, wo es Tausende neue Fälle pro Tag gebe, schneller als es in Italien der Fall sei. In China gebe es lediglich ein paar Dutzend Neuinfizierte pro Tag.

US-Präsident Donald Trump sagte dazu, die große Zahl der bestätigten Fälle in den USA sei dem umfassenden Testen auf den Erreger zu verdanken. „Ich glaube, das ist ein Tribut an unsere Tests“, sagte er vor Journalisten am Freitag.

Laut dem Vizepräsidenten Mike Pence wurden in den Vereinigten Staaten mehr als eine halbe Million Menschen auf das Coronavirus getestet.

Am 11. März hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch des neuartigen Coronavirus Covid-19 als Pandemie eingestuft. Nach WHO-Angaben wurden mehr als 460.000 Menschen weltweit infiziert, mehr als 20.000 Infizierte sind dem Erreger erlegen. In Deutschland soll es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts derzeit 42.288 (Stand: 8:00 Uhr am 27. März) am neuartigen Coronavirus erkrankte Menschen geben.

asch/ip

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