„Die Amerikaner halten sich zurzeit tatsächlich im Nordosten des Landes auf, kontrollieren alle Ölvorkommen und stehlen einfach unser Öl. Wenn es uns gelingt, diese Erdölbohrtürme von der US-amerikanischen Okkupation zu befreien, wird dies zweifellos beim Wiederaufbau unserer Wirtschaft eine große Rolle spielen“, sagte der Diplomat am Donnerstag gegenüber dem russischen Nachrichten-Fernsehsender „Rossiya 24“.       

US-Truppenabzug aus Syrien

Im Oktober teilte US-Präsident Donald Trump, der zuvor den Abzug aller US-Truppen aus Ostsyrien angekündigt hatte, mit, dass ein Teil der Militärs doch dort bleiben werde.

Trump zufolge ist es das Ziel der USA, „Öl vor den Kämpfern der Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ (auch Daesh, IS)* zu schützen“, da die Ölförderung in diesem Gebiet früher ihre Haupteinnahmequelle war. Ferner betonte Trump, dass „es vielleicht an der Zeit ist, dass die Kurden in diese Ölregion ziehen“, weil „sie Geld brauchen“.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärt, dass die USA Öllagerstätten Syriens offen und bedenkenlos berauben und gleichzeitig mit Sanktionen die Öllieferzungen in dieses Land verbieten würden.    

*eine Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten 

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