Demnach werden Standortdaten von Millionen von Mobiltelefonen verwendet, um die Bewegungen der Amerikaner in bis zu 500 Städten zu verfolgen. Mit diesen Informationen könnten US-Beamte Analysen über die Anwesenheit von Bürgern in bestimmtem Gebieten während der Coronavirus-Pandemie bekommen.

Die Daten, die von identifizierenden Informationen wie dem Namen von Handybesitzern befreit werden sollen, sollten zeigen, wie sich das Coronavirus im Land verbreite. Die Überwachung solle den Behörden dabei helfen, das Vordringen der Pandemie abzuschwächen.

Die Daten, die aus der mobilen Werbebranche und nicht von Mobilfunknetzbetreibern stammen, sollen in einem Portal angehäuft werden, das für die Bundesregierung und die Regierungen der US-Bundesstaaten sowie lokale Verwaltungen zugänglich sei.

Nach Angaben der Johns Hopkins University sind in den USA über 124.000 Menschen mit Covid-19 infiziert (Stand: 29. März, 12:29 Uhr). Mehr als 2000 Patienten sind dem Virus bereits erlegen.

asch/sb

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