Papst tief betroffen

Der Papst habe ihn gebeten, detailliert von der Notlage vor Ort zu berichten, informierte der Bischof von Bergamo, Francesco Beschi, in einem Schreiben im Anschluss an das Telefonat. „Er war sehr betroffen durch das Leid aufgrund der sehr vielen Toten und aufgrund der schmerzhaften Trennung der Familien. Er hat mich gebeten, allen seinen tröstenden Segen zu überbringen, der Gnade, Licht und Stärke bringt.“

Segen und Trost

In den letzten Tagen waren in der Krisenregion hohe Zahlen von Neuinfizierten und Toten vermeldet worden, die Gesundheitsfürsorge droht zusammenzubrechen. In seinem Telefonat brachte der Papst allen Kranken seine Nähe zum Ausdruck. Zugleich äußerte er sich anerkennend denjenigen gegenüber, „die auf unterschiedliche und heldenhafte Weise für das Wohl der anderen wirken: Ärzte, Pfleger, zivile Autoritäten und Gesundheitsbehörden, Ordnungskräfte“, so Bischof Beschi.

Weiter dankte Franziskus den Priestern der Region, die mit „pastoraler Fantasie“ den Familien, Alten und Kindern nahe zu sein versuchten – trotz der Epidemie-bedingten Einschränkungen.

(vatican news – pr)
 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.