Verletzte und Schäden durch Erdbeben in Kroatien

Zwei mittelstarke Erdbeben in einem Abstand von etwas mehr als einer halben Stunde haben am Sonntagmorgen in der kroatischen Hauptstadt Zagreb schwere Sachschäden angerichtet. Dutzende Menschen erlitten Verletzungen. Angaben über Todesopfer lagen zunächst nicht vor.

Örtlichen Medien zufolge fielen Ziegel von den Dächern, Fassaden bekamen Risse, Mauern stürzten ein und Trümmer beschädigten parkende Autos. Auch die Kathedrale im Zentrum von Zagreb, ein Wahrzeichen der kroatischen Hauptstadt, wurde beschädigt: Eine der beiden Turmspitzen stürzte ein und fiel aus mehr als 100 Metern Höhe zu Boden.

Das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer (EMSC) gab die Stärke des ersten Bebens um 6:24 Uhr mit 5,3 und die des zweiten Bebens um 7:01 Uhr mit 5,0 an. Die Zentren der beiden Beben lagen demnach sieben beziehungsweise zehn Kilometer nördlich von Zagreb.

In der Nacht zum Samstag hatte die Erde auch in Griechenland gebebt. Das Epizentrum des Bebens lag nahe der Hafenstadt Igoumenitsa an der albanisch-griechischen Grenze. Laut griechischen Medien wurden dabei zwei Menschen leicht verletzt. An mehreren Gebäuden entstanden leichte und mittlere Schäden entstanden. (dpa)

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