Die Corona-Pandemie habe im Februar den Absatz in China einbrechen lassen, im März seien die Folgen in Europa und den USA deutlich spürbar, hieß es.

„In Europa sind derzeit aufgrund des Coronavirus rund 80 Prozent aller Händlerbetriebe geschlossen, in den USA sind es circa 70 Prozent.“

In einigen Ländern, wie Deutschland, ist demnach aktuell der stationäre Autoverkauf gesetzlich gänzlich untersagt.

In den BMW-Werken in Europa und Nordamerika steht derzeit die Produktion still. Der Konzern passe sein Produktionsvolumen flexibel der Nachfrage an, so der Finanz- und Vertriebsvorstand, Pieter Nota.

„In China sehen wir mit einem starken Auftragseingang die ersten Anzeichen einer Erholung.“

Wichtig sei jetzt vor allem, die Gesundheit der Mitarbeiter, die Liquidität und den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Im ersten Quartal verkaufte der Konzern nur noch 477.111 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. In China brachen die Verkaufszahlen um 31 Prozent ein, in Europa um 18 Prozent und in den USA um 17 Prozent.

Autoindustrie während Corona-Zeiten

Mitte März hatten Volkswagen und Daimler die Schließung eines Großteils ihrer Werke in Europa angekündigt. Danach schlossen auch die Autohersteller BMW, Porsche und Toyota wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres ihre Werke.

Bei BMW stehen bis voraussichtlich 19. April alle Bänder in Europa und Südafrika still. 

ak/ae/dpa

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