In den Gefängnissen seien bereits Maßnahmen getroffen worden, um einerAusbreitung der Infektion vorzubeugen. Wann die befreiten Häftlinge in die Gefängnisse zurückkehren sollen, sagte der Sprecher nicht. 

Jüngsten offiziellen Angaben zufolge sind im Iran knapp 1.000 Menschen an Coronavirus gestorben, das sind 135 mehr als am Vortag. Infiziert sind mehr als 16.150 Menschen. 

Die Vereinten Nationen wurden zuvor darauf aufmerksam, dass Gefängnisse im Iran überfüllt sind, und riefen die Regierung in Teheran deshalb auf, politische Häftlinge freizulassen. Die Regierung wurde auch wegen der verspäteten Reaktion auf den Ausbruch des Covid-19 kritisiert, ebenfalls für die Weigerung, Pilgerfahrten zu verbieten. 

Am Montag erklärte der Präsident Hassan Rouhani, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Epidemie im Land überwunden sei. Er versprach, ab 17. März Kontrollpunkte an den Zufahrten zu allen Städten zu eröffnen, wo Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums und der Sicherheitskräfte den Gesundheitszustand der Menschen prüfen werden. 

om/mt
 

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