„Aktuell rufe ich zu einem vollständigen Waffenstillstand in ganz Syrien auf, um alle möglichen Maßnahmen zur Unterdrückung des Covid-19 in Syrien zu ergreifen“, heißt es in der Erklärung.

Alle möglichen Maßnahmen

Pedersen hat zudem zu einer maßstäblichen Freilassung festgenommener und entführter Personen aufgerufen.

„Es ist notwendig, einen unverzüglichen Zugang entsprechender humanitärer Organisationen zu allen Orten der Verwahrung zu gewährleisten und nötige Maßnahmen zur Gewährung nötiger medizinischer Hilfe und erforderlicher Schutzmaßnahmen an allen derartigen Orten zu ergreifen“, erklärte er.

Wie Pedersen betonte, sollten internationale Spender humanitäre Anstrengungen unterstützen und auf die UN-Aufrufe reagieren.

„Sie müssen auch alles Nötige dafür tun, damit die Syrer einen Zugang zu Ausrüstungen und Ressourcen in allen Landesteilen haben können, die zum Kampf gegen das Virus und zur Patientenbehandlung erforderlich sind. Nichts soll dies behindern. Ein voller, stabiler und ungehinderter humanitärer Zugang zu allen Landesteilen wird eine Schlüsselbedeutung haben“, unterstrich der UN-Sondergesandte.

Er brachte die Bereitschaft zum Ausdruck, sowohl mit der Regierung und der Opposition als auch mit allen Schlüsselakteuren auf der Erde und den wichtigsten Ländern zur Gewährleistung eines umfassenden Waffenstillstandes und der Hilfe für Syrer im Kampf gegen das Covid-19 zusammenzuarbeiten.

Erster Corona-Infektion-Fall in Syrien

Am Sonntag wurde in Syrien der erste Fall einer Coronavirus-Infektion registriert. Am selben Tag hat Syrien die internationale Flugverbindung vollständig eingestellt. Der letzte Flug war der Flug aus Moskau nach Damaskus. Das Ministerkabinett des Landes verkündete die Einstellung des öffentlichen und Taxi-Verkehrs in Syrien im Rahmen des Kampfes gegen das Coronavirus.

ek/mt/sna

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