Ende März forderte Guterres die UN-Mitgliedsstaaten auf, wegen der Corona-Krise die Kampfhandlungen zu beenden.

„Den Aufruf haben (…) zurzeit rund 70 Mitgliedsstaaten (der Uno – Anm. d. Red.), regionale Partner, nichtstaatliche Subjekte und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen mit allen UN-Friedensbotschaftern unterstützt“, sagte Guterres bei einem über Videochat durchgeführten Briefing.

Der Covid-19-Pandemie folgen tiefe soziale, wirtschaftliche und politische Wirkungen, darunter auch jene, die mit dem internationalen Frieden und der Sicherheit verbunden seien, so der Generalsekretär.

„Wir sehen dies beispielsweise bei den Verschiebungen von Wahlen oder bei eingeschränkten Möglichkeiten einer Stimmabgabe, bei ständigen Bewegungseinschränkungen, beim Anstieg der Arbeitslosigkeit.“

Außerdem könnten Terroristen- oder Extremistengruppen die Unbestimmtheit ausnutzen, die wegen der Pandemie entstanden sei.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden nach WHO-Angaben bereits mehr als 972.000 Menschen in 206 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Registriert wurden bisher demnach 50.325 Todesopfer.

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