WHO-Sprecherin Margaret Harris teilte am Dienstag mit, dass die Fallzahlen und Totenzahlen in den vergangenen zwei Tagen leicht gefallen seien. Es sei aber noch zu früh, von einem Wendepunkt zu sprechen.

Harris fügte hinzu, dass die Fallzahlen weltweit weiter sprunghaft gestiegen seien. Die renommierte Johns Hopkins University hatte am Dienstag bereits knapp 385.000 Fälle und 16.600 Tote verzeichnet.

85 Prozent der neuen nachgewiesenen Infektionen stammten aus Europa und den USA, sagte Harris. Gut die Hälfte dieser 85 Prozent wurde aus Europa gemeldet. Von Sonntag auf Montag war die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen nach WHO-Angaben innerhalb von 24 Stunden um den Rekordwert von mehr als 40.000 gestiegen. Das dürfte übertroffen werden, sagte Harris. Sie führte den Anstieg zum einen darauf zurück, dass mehr getestet wurde. Zu anderen sei aber deutlich, dass sich weiter viele Menschen neu anstecken.

Eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf der Basis von Behördenangaben ergab, dass sich bis Montagabend mindestens 383.944 Menschen mit dem Erreger Sars-Cov-2 infiziert haben. Die Zahl der Todesfälle stieg auf mindestens 16.587. Genesen seien 101.911 Menschen. Allein in Europa sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.
ls/mt/dpa

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