Die Pandemie kommt in Schwung. Von dem ersten registrierten Fall bis zu 100.000 Fällen sind 67 Tage, 11 Tage bis zu 200.000 und nur vier Tage bis zu 300.000 vergangen“.

Der WHO-Generaldirektor unterstrich dabei, dass die strikten Einschränkungen, die die Länder eingeführt hätten, die Ausbreitung des Virus verlangsamen würden, doch den Mangel an Schutzmitteln und Stoffen, aus denen diese erzeugt werden, verstärken könnten.

Ghebreyesus wies auch auf die Gefahr der Nutzung von nicht geprüften Arzneimitteln gegen Covid-19 hin.

„Wir geben zu, dass eine akute Notwendigkeit von wirksamen Arzneimitteln besteht. Aktuell gibt es keine derartigen Arzneimittel, die effektiv gegen Covid-19 sein würden. Die Anwendung von nicht geprüften Mitteln ohne erforderliche Beweise kann falsche Hoffnungen wecken und mehr Schaden als Nutzen bringen sowie zum Mangel an erforderlichen Arzneimitteln für andere Krankheiten führen“, sagte er.

Der WHO-Chef will an die Staatschefs der G-20-Länder mit der Bitte appellieren, die Produktion von individuellen Schutzmitteln zu erhöhen und sie nicht zum Export zu verbieten, um in erster Linie die Mediziner zu versorgen.

Die WHO hatte am 11. März den Ausbruch eines neuartigen Coronavirus Covid-19 als Pandemie eingestuft. Nach jüngsten Angaben seien weltweit schon etwa 15.000 Menschen an der Erkrankung gestorben.

ek/mt/sna

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