„Wir stehen in enger Verbindung mit unseren klinischen Experten und arbeiten hart daran, mehr Informationen über diese individuellen Fälle zu erhalten“, teilte die WHO gegenüber Reuters zu ungewöhnlichen Fällen in Südkorea mit.

Die WHO-Experten betonten auch, dass bei der Beurteilung von Patienten der vorgeschriebene Ablauf eingehalten werden müsse. WHO-Richtlinien zufolge kann ein Patient erst aus dem Krankenhaus entlassen werden, wenn zwei Coronavirus-Tests im Abstand von 24 Stunden negativ ausgefallen sind.

Wenige Tage zuvor wurde das Coronavirus dank wiederholten Tests bei 91 Südkoreanern, die bereits aus der Quarantäne entlassen worden waren, nachgewiesen. Dies hatte die Nachrichtenagentur Yonhap unter Verweis auf das nationale Zentrum für Kontrolle und Vorbeugung von Krankheiten berichtet. Der Direktor des Zentrums, Joeng Eun Kyeong, vermutete, dass das Virus mit großer Wahrscheinlichkeit „reaktiviert“ worden wäre.

Die Frage, ob sich bereits genesene Menschen wieder mit Coronavirus anstecken können, ist von großer internationaler Bedeutung. In diesem Zusammenhang behaupten viele Länder, dass eine von der Corona-Infektion geheilte Person eine Immunität gegen das Virus entwickelt, was potenziell das Wiederaufflammen der Corona-Pandemie verhindern könnte.

ac/mt/rtr 

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