„Viele glauben, dass die Kolonisierung von Mond und Mars eine ausschließlich technische und wissenschaftliche Aufgabe ist. In der Tat ist das nicht so. Das ist eine Zivilisationsaufgabe, wo Technik und Wissenschaft nur das Mittel zu deren Lösung sind“, sagte Ionin, Mitglied der Russischen Ziolkowski-Raumfahrtakademie. 

Auf der Erde gäbe es mehrere Probleme wie Ökologie und Erschöpfung der Ressourcen. Pandemien seien eine weitere Herausforderung für die Existenz der Menschheit. Das Schicksal der Zivilisation hänge am seidenen Faden. Die Menschen könnten Ionin zufolge jederzeit verschwinden – wie die Dinosaurier. 

„Der Siedlungsbau auf anderen Planeten – auf Mars und Mond – wird das Risiko des Untergangs der Menschheit wegen anthropogenen, biologischen und anderen Problemen reduzieren“, meint der Wissenschaftler. 

Dabei stünde diese Aufgabe nicht vor einzelnen nationalen Weltraumbehörden, Wissenschaftlern und Unternehmern, sondern vor der ganzen Menschheit. Nach der Meinung von Ionin sollten die G-20-Länder ihre Bemühungen für dieses Projekt vereinen. 

Die heutige Lage sei die erste Warnglocke, die zum Überlegen über die Zukunft bewegen müsse. Die Menschheit verfüge derzeit über Technologien, mit denen andere Planeten kolonisiert werden könnten, ist Ionin überzeugt. 

om/sb

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