Demnach entstand der letztere Erdrutsch am Donnerstagmorgen. Die beiden Vorfälle hätten eine wichtige vierspurige Straße getroffen, die die beiden von dem Fluss Oka getrennten Stadtteile verbindet.

Am Mittwochabend hatten die abgleitenden Erdmassen etwa die Hälfte der Straße verschüttet. Ein großer Stau bildete sich auf der Straße, die anschließend gesperrt wurde. Der Straßenverkehr wurde über Umwege organisiert. Verletzt wurde niemand.

Der Unfall könne auf einen Rohrbruch einer Wasserleitung zurückführen sein, hieß es aus der Stadtverwaltung.

Am Donnerstag sei es zu einem erneuten Erdrutsch gekommen, der Laternenpfähle beschädigt habe, teilte der Bürgermeister der Stadt, Wladimir Panow, via Facebook mit. Nun sollten die Pfähle entfernt werden, da Einsturzgefahr bestehe.

Die Erdmassen seien von der Straße bereits entfernt, die Straße bleibe jedoch nach wie vor abgeriegelt. Obwohl die vermutlich beschädigten Wasserleitungen abgesperrt worden seien, dringe weiterhin Wasser durch, sagte Panow. Wasserproben würden untersucht, um festzustellen, ob es sich bei der Ursache der Erdrutsche um Grundwasser oder um Wasser aus Wasserversorgungsleitungen handle.

Die Beseitigung der Auswirkungen des Vorfalls und die sichere Befestigung des Hangs könne einige Tage in Anspruch nehmen.

asch/ip/sna

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