„Mit den vorhandenen Technologien ist das grundsätzlich unmöglich, man kann derzeit zu diesem Thema nur fantasieren“, sagte Litwak, Chef des Labors für Neutronen- und Gammaspektroskopie der Abteilung für Kernplanetologie. 

Es sei jedoch die Zeit gekommen, dass die Menschheit ihr Schneckenhaus verlässt, meint der Wissenschaftler.

„Es ist doch wichtig, zu erfahren, wie lange wir außerhalb unserer „Wiege“ leben und uns entwickeln können, ob die Menschheit sich allen Bedingungen, darunter bislang unbekannten, anpassen kann und inwieweit wir mobil sind“, sagte er weiter. 

Ihm zufolge sollte das Überleben auf anderen Planeten auf dem Mond trainiert werden. 

„Die Krönung des russischen Mondprogramms wird eine Basis auf der Oberfläche des Erdtrabanten sein, die ständig in Betrieb ist“, sagte Litwak. 

In der Zwischenphase müsse man Erfahrungen bei der Arbeit mit automatisierten Stationen und Robotern sammeln. Dies soll dabei helfen, die richtigen Bedingungen für das Vorhaben schaffen zu können. 

om/ae

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