„Wichtig war uns ein geregelter Tagesablauf“, sagte Merz der Deutschen Presse-Agentur.

Zudem gab der CDU-Politiker Tipps, die seiner Meinung nach bei der Quarantäne nützlich sein könnten.

„Den Rat kann ich wirklich geben: Man muss diese Zeit strukturieren und einen Plan für den Tag haben, wer was macht. Dann lässt sich das auch eine gewisse Zeit aushalten“, betonte er.

Der frühere Unionsfraktionschef war Mitte März positiv auf das Coronavirus getestet worden. Danach hatte er sich mit seiner Ehefrau Charlotte und seiner jüngsten Tochter in seinem Haus in Arnsberg in Quarantäne begeben. Seit Anfang April ist er wieder gesund.

Merz sagte auch, er freue sich sehr darüber, dass er niemanden mit dem Virus, einschließlich seiner Familienmitglieder, angesteckt hatte.

„Wir haben während der Quarantäne Abstand zueinander gehalten, aber die Mahlzeiten miteinander eingenommen“, sagte Merz.

Noch dazu wies Friedrich Merz alle Bürger auf die Notwendigkeit der Maskenpflicht hin und betonte, dass er sich selbstverständlich auch in den Osterferien daran halten würde.

„Ich habe auch noch eine Maske zu Hause, aber nicht genug für längere Zeit“, schloss er.

Aktueller Stand

Nach jüngsten Daten der Johns-Hopkins-Universität sind weltweit mehr als 1.700 Millionen Menschen infiziert, fast 105.000 sind gestorben. In Deutschland sind bisher 117.658 Infektionsfälle registriert worden. Davon sind 2.544 Patienten gestorben.

Am Donnerstag hatte die Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Erklärung zu Corona-Entwicklungen in Deutschland abgegeben, in der sie die Menschen dazu aufrief, die verordneten Schutzmaßnahmen gegen Ansteckungen auch über die Osterfeiertage zu beachten und nicht leichtsinnig zu werden. Allerdings seien weitere Verschärfungen laut Merkel derzeit nicht nötig.

ac/mt/dpa

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