Dem Mann wird vorgeworfen, am 26. September 2019 im Göttinger Stadtteil Grone seine 44 Jahre alte frühere Lebensgefährtin auf der Straße umgebracht und danach deren 57-jährige Arbeitskollegin getötet zu haben. Der Beschuldigte konnte zunächst fliehen. Er wurde einen Tag später in Göttingen von Polizeibeamten gestellt und überwältigt. Seither sitzt er in Untersuchungshaft.

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In der Anklage der Staatsanwaltschaft heißt es unter anderem, dass der Mann am Mittag des Tattages seiner ehemaligen Lebensgefährtin auf der Straße aufgelauert und sie mit einer brennbaren Flüssigkeit bespritzt haben soll. Anschließend habe er die Flüssigkeit in Brand gesetzt. Als die 44-jährige Frau habe flüchten wollen, habe er sie verfolgt und wiederholt mit einem Messer zugestochen. Das Opfer wurde mehrfach ins Herz getroffen. Die Frau starb noch am Ort des Verbrechens.

Zweites Opfer war eine Kollegin der 44-Jährigen. Als sie zu Hilfe eilen wollte, soll der Angeklagte auch auf die 57-Jährige wiederholt eingestochen haben, um sie zu töten. Die Frau starb später im Krankenhaus.

Nach der Festnahme hatte der Täter geschwiegen. Die Polizei sieht ein mögliches Motiv für die Tat darin, dass der 52-Jährige von seiner früheren Lebensgefährtin wiederholt abgewiesen worden sei.

ak/sb/dpa

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