„Am 11. März haben zwei Crews von Langstrecken-U-Boot-Flugzeugen Tu-142 der Nordflotte einen erneuten planmäßigen Flug über neutralem Gewässer der Barentssee, des Nordmeers, der Nordsee und des Atlantischen Ozeans – der Biskaya und des nördlichen Teils des iberischen Atlantiks – erfüllt“, heißt es.

Mehr als 14 Stunden dauerte der Flug und der zurückgelegte Weg betrug mehr als 10.000 Kilometer.

Der Flug der russischen Flugzeuge wurde demnach unter strikter Einhaltung der internationalen Regeln für die Nutzung des internationalen Luftraums durchgeführt.

Britische Typhoons fangen russische Bären ab

Der Pressedienst der britischen Luftstreitkräfte teilte seinerseits mit, dass am Mittwoch britische Mehrzweckkampflugzeuge vom Typ Typhoon vom Luftstützpunkt Lossiemouth in Schottland gestartet seien. Sie sollten die russischen Tu-142-Flugzeuge begleiten, die „in einer Interessenszone des Königreichs“ aufgetaucht seien.

Die russischen Flugzeuge drangen demnach nicht in den souveränen Luftraum Großbritanniens ein.

„Die Tyhpoons der Royal Air Force haben zusammen mit unseren Nato-Verbündeten sichergestellt, dass die russischen Flugzeuge keine Gefahr darstellten“, heißt es.

Regelmäßige Patrouillenflüge

Die Fernfliegerkräfte Russlands absolvieren regelmäßig Patrouillenflüge über neutralen Gewässern der Arktis, des Atlantik, des Schwarzen Meeres und der Ostsee. Alle Einsätze erfolgen unter strikter Einhaltung der internationalen Regeln für die Nutzung des internationalen Luftraums, ohne dabei die Grenzen anderer Staaten zu verletzen, hieß es aus Moskau.

Tu-142

Die Tu-142 (Nato-Codename: Bear F/J) ist ein russischer Langstrecken-U-Boot-Jäger, der auf Basis einer Tu-95-Maschine gebaut wurde. Die Hauptaufgabe des Fliegers ist die Suche und Vernichtung feindlicher Atom-U-Boote.

ak/ae

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