Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei folgt, habe sich der Täter in beiden Fällen als Mitarbeiter eines Pflegedienstes ausgegeben.

Ein unbekannter Mann habe im Juli bei einer 82-jährigen, allein wohnenden Frau geklingelt und sich als Mitarbeiter ihres Pflegedienstes vorgestellt. Er erlangte dadurch Zutritt zu den Wohnräumen, in denen dann der Übergriff erfolgte. Danach flüchtete der Täter.

Anderer sexueller Übergriff

Im Februar 2017 war es bereits zu einem anderen sexuellen Übergriff im Bereich Jena-West (Lutherstraße) gekommen. Ein unbekannter Mann klingelte an der Wohnanschrift einer damals 87-jährigen, ebenfalls allein wohnenden Frau. Nachdem er den Zutritt zur Wohnung der Frau erlangt hatte, vergewaltigte er sie. Der Täter konnte fliehen.

Die Polizei schließt weitere derartige Vergewaltigungen nicht aus, die möglicherweise aus Scham aber nicht angezeigt wurden. Trotz intensiver Ermittlungen habe bisher der Täter noch nicht gefasst werden können. Indes erstellte die Polizei ein Phantombild der Täter. 

ns/ae/dpa

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